Die Lichtstärke einer Leuchtdiode ist bei einen Abstrahlwinkel des Lichts von 20° mit der einer 20 Watt Glühbirne zu vergleichen, obwohl die Leistungsaufnahme nur ein Bruchteil beträgt. Die Lichtausbeute - das ist das Verhältnis zwischen Lichtstrom und Leistungsaufnahme - ist bei LEDs etwa doppelt so hoch wie bei Halogenglühlampen und mehr als dreimal so hoch im Vergleich zu Allgebrauchslampen. Dies gilt insbesondere für farbige LEDs, da die Farben originär sind und nicht wie bei Glühbirnen durch Filter erzeugt werden. So lassen sich z.B. mit einer 75 Watt Solaranlage genügend LuzLicht Lampen betreiben um 8 Zimmer einer Berghütte in Davos/Schweiz auszuleuchten.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Leuchtmitteln, bei denen dünne metallische Wendel zum Glühen gebracht werden, beruht die Lichterzeugung von LEDs auf Elektrolumineszenz. Es gibt keine beweglichen Teile (Anode und Kathode sind fest eingegossen) und keine thermische Belastung. Dies macht Leuchtdioden interessant für den Einsatz auf Schiffen, in Kraftfahrzeugen, Fahrrädern, Taschenlampen etc., also für Aufgaben bei denen Erschütterungen auftreten können aber keine höheren Temperaturen auftreten dürfen.
Die verwendeten Leuchtdioden entsprechen der Laserklasse 1 und sind für das menschliche Auge ungefährlich. Kommt eine andere Laserklasse zum Einsatz, wird ausdrücklich darauf hingewiesen.
Mit 50.000 Stunden, das entspricht fast 6 Jahren, ist die Lebensdauer der Leuchtdioden etwa 25 mal höher als die von Glüh- oder Halogenlampen.
* Die Lebensdauer bei LEDs wird als Abnahme der Helligkeit auf 50% des Anfangswerts definiert. Abhängig von der Leuchtfarbe kann die Lebensdauer unterschiedlich sein.